Gałczyński Konstanty Ildefons (1905- 1953), ein hervorragender polnischer Dichter. Die Jahren 1914- 1918 verbröchte er mit sienen Eltern in Moskau, wo er die polnische Schule besuchte. Das erste Werk veroffentlichte er 1923. Er studierte Altphilologie und englische Philologie an der Warschauer Universität. Gałczyński war auch Mitglied der poetischen Gruppe „Kwadryga“ und arbeitete mit „Cyrulik Warszawski“ mit. 1931- 1933 war er in Berlin als kultureller Referent beim polnischen Konsulat. Dann siedelte er nach Warschau um, wo er  seit 1936 mit Tageszeitung „Prosto z mostu“ mitarbeitete. 1939 nahm er an Septemberkampagne teil und geriet in Gefangeschaft. Bis zum Ende des Krieges war er im Kriegsgefangenenlager Altengrabow. Nach Befreiung kehrte er 1946 nach Heimat zurück und lies in Krakau nieder, wo er u.a. mit Monatszeitschrift „Przekrój“ und Kabarett „Siedem Kotów“ mitarbeitete. Dann verbrachte er die kurze Zeit in Szczecin und endlich kehrte er nach Warschau zurück.

 

Dichterisches Schaffen

Gałczyński debütierte mit einem poetisch-satirischen Roman „Porfirion Osiłek“ also „Klub świętokradców“ (1829). Damit begann er die Richtung der Groteske in seinem Schlaffen. In seinen Werken lebt ein Dichter-Zigeuner, voll von lächerlichen Narrenposen, mit einem autoironischen Verkunder der Katastrophe zusammen, z.B. in Poem „Koniec świata“. In bekanntem Poem „Bal u Salomona“ (1931) zeigt der Dichter
Widerspr
üche der heutigen Welt. In der Zeit der Mitarbeit mit radikal rechter Zeitung „Prosto z mostu“ steht er auf Seite sogenannten einfachen Menschen – eines Vertretters von Lumpenproletariat und Bürgertum, dem er einen opportunistischen Intellektuellen entgegenstellt.

Gałczyński schrieb satirische Gedichte, die gegen den Regierungsblock in Vorkriegspolen gerichtet wurden („Skumbrie w tomacie“). Das poetische Schaffen brachte ihm 1937 einen literarischen Preis. Während des Krieges schrieb er viele patriotische Gedichte z.B. „Pieśń o żołnierzach z Westerplatte“. Einegrobe Popularität brachte ihm die Sammlung „Zaczarowana dorożka“(1948). 1945 begann er ein Zyklus „Zielona Gęś“, Miniaturen in Gesprächsform gekleidet mit einem Absurdhumor. Andere Werken von Gałczyński: Poeme „Niobe“(1951),  „Wit Stwosz“ (1952). Er ist der Autor von zahlreichen satirischen Werken, Poemen, Theaterstücken, Liedern Übersetzungen.